noch ein Tag Oslo - diesmal soll es etwas mehr Kultur sein. Auf dem Programm stehen das Folkemuseum und Vigelandpark. Da wir bereits auf dem Museumsinsel Bygdoy stationiert sind und das Folkemuseum ebenfalls dort ist, satteln wir wieder früh am Morgen bei schönstem Wetter die Drahtesel und ziehen los. Quer über das schöne Inselchen, das an sich schon eine Attraktion ist.
Das Folkemuseum selbst ist riesengroß und zum größten Teil im freien angelegt. Dort nachgebaut oder dorthin transferiert sind alle möglichen Häuser aus früheren Zeiten, inklusive einer kleinen Stadt, Weinmonopolladen, Tankstelle, Stabkirche, englischem und französischem Garten. Also allem. Und sehr schön gemacht. Zwischendrin gibt es immer wieder Darbietungen wir Tanz, Gesang oder Handwerkskunst. So ist der halbe Tag schnell vorbei, und wir sind fast schon durchgegrillt weil die Sonne eben auch im Norden ganz schön brutzeln kann.
So hole ich wieder meine Stadtrundgänge für junge Leute raus und wir gehen Richtung Vigelandpark, durch das Botschaftsviertel (zwischendrin gibt es natürlich einen Snack und Kaffe in einem hippen Café.
Der Vigelandpark ist ein schöner Stadtpark mit ca 600 Skulpturen, alle vom gleichen Schöpfer - eben Herrn Vigeland. Höhepunkt ist in der Mitte ein Obelisk aus der aus vielen Körpern gebildet wird. Man kommt gar nicht aus dem Staunen raus, da man auch das Gefühl hat, dass die Figuren zum Ende des Parkes hin immer ausdrucksstärker aber auch älter werden.
Danach geht es dann aber wieder zurück zu unserem Busle, denn wir sind am Ende des Tages fix und fertig von der ganzen draußen unterwegs seinerei.
Da hat man sich dann doch ein Bierchen (mitgebracht - Proviant) verdient!

No comments:
Post a Comment